Unser Sujet – Hai
Zum 50. Jubiläum des Wassersportvereins Richterswil wollten wir an der Räbenchilbi ein Zeichen setzen. Gross und dreidimensional sollte es sein – und nach einer Abstimmung stand fest: Es wird ein Hai! Passend dazu feiert auch der Filmklassiker «Jaws – Der weisse Hai» sein 50-jähriges Jubiläum. Ob die Gründer damals von diesem Streifen inspiriert waren? Wer weiss…
Planung & Aufbau
Im September begannen Daniela und Oliver mit der Planung. Bald war klar: Unser Sujet würde uns einiges abverlangen. Doch kleiner oder weniger spektakulär? Niemals! Nach vielen CAD-Zeichnungen und Kartonmodellen stand das finale Design. Daniela suchte unermüdlich nach Lösungen und gab nie auf!
Am 18. Oktober ging es los. Mein Sohn und ich besorgten Material im Hornbach, Rahel kam mit halber Werkstatt und Kappsäge dazu. Überraschend tauchte Philipp auf und wurde sofort Teil des Kernteams. Zwei Wochenenden und mehrere Abende lang wurde gebaut: Rahel, Daniela und Iris formten Kopf und Maul, Philipp und Oli kümmerten sich um Flosse, Mechanik und Stabilität. Levi, Sarah und Tanja halfen mit – kleine Hände, grosse Hilfe!




Farbe
Am 31. Oktober bekam der Hai seine Farbe. Die Kinder stürmten die Halle, und bald war unklar, wer mehr Farbe abbekommen hat – der Hai oder die Kinder. Wendy brachte ihre künstlerische Ader ein, wo Präzision gefragt war. Zum Aufwärmen gab es Marroni – ein gemütlicher Abschluss.
Freitag, 07.10
Iris und Daniela schleppten 600 Räben an. Mutige Frauen und Männer höhlten sie aus, während Martin, Andy und Markus ihre jahrzehntelange Räbenchilbi-Erfahrung einbrachten. Rahel koordinierte die Räbenhöhler, Daniela die Montage, Philipp schraubte fleissig Räben an. Marjam und Thomas besorgten Nachschub, während wir uns das feine Essen von Gisela und Sabine schmecken liessen. Valerio räumte fast im Alleingang auf – so konnte die Halle um 21.30 Uhr abgeschlossen werden.


Samstag, 08.10
Der grosse Tag! Um 15 Uhr trafen wir uns in der Halle. Andy verpasste dem Sujet den letzten Schliff mit kunstvollen Segelknoten. Die Fahrt zum Startplatz auf der gesperreten Seestrasse finde ich immer besonders spannend. Die grosse Frage: Hält alles? Ja, es hielt! Um 17.30 Uhr gab es ein kurzes Briefing, dann wurde angezündet. Der Hai erwachte ersmals und einmalig zum Leben, die Kinder nahmen ihre Plätze ein, und die Zuschauer waren begeistert. Nach dem Umzug feierten wir mit Apéro zwischen ZKB und Coop bei unserem Sujet, später mit Fondue im Clubraum. Sowohl Apero und Fondue Essen sind wiederum perfekt organisiert und zubereitet von Gisela mit Unterstützung von ihrem Partner Markus.





Sonntag, 09.10
Am Sonntagmorgen trafen wir uns dann für den Abbau, das ist Chefsache, auch Thomas ist tatkräftig dabei. Die Räben wurden entfernt, das Sujet zurück in die Halle gebracht und abgebaut. Um 12.30 Uhr war alles verschwunden – als wäre nichts geschehen. Für mich ging’s danach direkt ins Bett, die Räbenchilbi 2025 war vorbei.
Abschluss Gedanken
Unser Beitrag an die Räbenchilbi ist ein unheimlich wertvoller Teil unserer Kultur und unseres Dorflebens. Der Aufwand ist riesig, doch die strahlenden Augen unzähliger Kinder und die Freude der erwachsenen Zuschauer sind jede Minute wert. Ich freue mich darauf, auch in zwei Jahren wieder mit euch zusammen ein grosses 3D-Sujet zu bauen!.
Herzlichen Dank an Daniela und Oli für die Organisation!








