Anlässe

Frühlingsregatta 2019

Das Bonsai-Segeln

Nach den stürmischen Biswinden der vergangenen Tage präsentierte sich der Zürichsee der munteren WVR-Seglerschar am Samstagmittag 18.5.19 von seiner wohl bekannten, kalmen Seite. Es wurde gerätselt und georakelt, wann der Wind eintreffen würde oder sogar Regen und Gewitter die Wetterszene beherrschen würden.


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Präsident Thomas fuhr mit seinem vielbeachteten und -bewunderten Jollen-Kreuzer vor. Beim Skippermeeting wurde die Entscheidung zur Durchführung zuerst auf 14 Uhr und schlussendlich auf 14:30 Uhr verschoben. Doch alles Aufschieben nützte nichts, Neptun streikte und kein Windhauch. Später erfuhren wir, dass selbst der legendäre Schoggi-Cup der Seglervereinigung Kilchberg wegen Flaute abgeschossen werden musste. Zum Glück sind die WVR-lerInnen multifunktional. Es gab noch einiges zu tun.

Daniel Schio arbeitete an seinem 2-Master weiter, André reparierte seinen Trailer, René aktivierte die RC-Segler und das rot-weisse Rescue-Boat, Alain baute in Favre-Lizenz seinen Windmesser, Thomas wasserte seine Fahari ein, Aurel und Henry trimmten mit Vater Gereon die 4 Dragon Flite 95 und Martin Schmid verfeinerte mit seiner Crew den Spinnakertrimm.

In weiser Voraussicht hatte unsere Präsi beim Aufruf zur Frühlingsregatta im Falle von prekären Windverhältnissen als Ausweichvariante das RC-Segeln aufgeführt.

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Auf mündlichen Befehl löste Siri das Startprozedere aus (Bemerkung: Aurel trimmte mein Iphone verdankenswerter Weise auf Sprachbefehl) und es kam zu packenden RC-Segelmanövern. Leider verpassten oder wollten alle den dritten Podestplatz – verbunden mit dem obligaten Berichteschreiben- verpassen:

  • Gereon 1. und René 2. bei den DF95 und Henry und Aurel ex aequo 1. bei den RC-Motorbooten.
  • Gereon und René bewiesen, dass es sich bei Regen und wenig Wind sehr angenehm und entspannt RC-segeln lässt

Das könnte ja eine erfolgversprechende neue aktive WVR-Kategorie geben: Bonsai-Segeln. Noch viel zu diskutieren werden aber die Parameter der Bonsai-Yardstickzahlen geben, welche Alter, Gewicht, IQ und … der Skipper berücksichtigen. Anschliessend haben Alain und René noch eine SUP-Tour absolviert, um wenigsten noch einige WVR-Wellen ins glatte Wasser zu zeichnen. Dem vielgeliebten Grill ging dann leider aufgrund des unüblich raschen ‚Nachhausegehen-Müssens’ sprichwörtlich vor dem Einfeuern die Luft aus. Es war eine kurzweilige und fröhliche, alternative Frühlingsregatta.

Da an diesem Samstag kein dritter Platz resultierte, gönnte ich mir (freiwillig) das Vergnügen euch kurz zu berichten. Viel Spass bei der Lektüre und nicht vergessen: Die besten Verbesserungsvorschläge werden an der nächsten GV prämiert.

Mast- und Schotbruch

René